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10. Februar 2012 Big Earth Data Analytics nach oben
2. September 2008 Führender Rasterserver kostenfrei zum Download nach oben

Die Rasterdatenbank rasdaman wird ab diesem Herbst als Open Source Software, also mit kostenfreiem Zugang zum Quellcode, zur Verfügung gestellt. Datenanbieter können damit erstmalig unbeschränkte Rasterdaten-Volumina vollständig auf Basis kostenfreier Software bereitstellen. Durch den Beitrag kompetenter Entwickler weltweit ist absehbar, dass sich die Technologie noch schneller weiterentwickeln wird. Rasdaman ist seit vielen Jahren in Geo-Rasterdiensten bewährt, beispielsweise als schneller, OGC-konformer Web Map Service.

Bremen, 29.8.2008 - Rasdaman ("raster data manager") erweitert die Funktionalität von Standard-Datenbanken um flexible, performante Speicherung und Abfrage von multi-dimensionalen Rasterdaten. Eine Raster-Anfragesprache, rasql, ergänzt die Datenbanksprache SQL um Rasteroperationen für browserbasierte Navigation, gezielten Download und umfangreiche ad-hoc-Datenanalyse. Spezielle Speicherstrukturen sorgen für den effizienten Zugriff auf die Rasterdaten, welche in einem Standard-Datenbanksystem wie Oracle, DB2 oder PostgreSQL abgelegt sind. Im Laufe langjähriger Forschungsarbeiten wurden hocheffektive Performance-Optimierungen entwickelt, beispielsweise transparente Hardware- und Software-Parallelisierung.

OGC-konforme Schnittstellen sorgen für interoperablen Zugriff, so dass sich rasdaman organisch in vorhandene Dienste-Infrastrukturen einbettet. Beispielsweise lassen sich rasdaman-Kartenlayer in einfacher Weise in ArcGIS/ArcView einbinden. Durch die einheitliche Behandlung multi-dimensionaler Daten ist rasdaman besonders für die integrierte Bereitstellung heterogener Sensordaten geeignet. Für europäische Behörden dürfte besonders interessant sein, dass rasdaman bereits heute die Performance-Richtlinien von INSPIRE für Rasterdienste deutlich übertrifft.

Beispielsweise verwaltet das französische Nationale Geographische Institut (IGN-F) in Paris seine Luftbilddatenbank auf Basis von rasdaman und PostgreSQL. Das Speichervolumen des Luftbild-Objekts beträgt etwa 13 Terabyte. Im Laufe des inzwischen mehrjährigen Betriebs hat sich vor allem die Stabilität und Flexibilität dieses Service-Stacks erwiesen.

"Derzeit restrukturieren wir den Code, um ihn danach zum kostenfreien Download anzubieten", erklärt Prof. Peter Baumann, Erfinder und Chefarchitekt von rasdaman. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit von Jacobs University Bremen und die Forschungsausgründung rasdaman GmbH, welche das System bisher kommerziell betreut. Künftig wird die rasdaman GmbH Beratung anbieten sowie Optimierungsmodule, welche die Echtzeit-Performance von rasdaman erzielen. Jacobs University Bremen wird im Zuge ihrer kontinuierlichen Mitarbeit in der Geo-Standardisierung des Open GeoSpatial Consortiums (OGC) offene Schnittstellen implementieren und quelloffen beitragen. "Wir freuen uns auf eine große Community, um die rasdaman-Technologie gemeinsam noch weiter zu entwickeln".

Datenbanken haben sich weltweit seit Jahrzehnten bewährt und proprietäre Lösungen sukzessive verdrängt. Rasdaman erschliesst die Vorteile von Datenbanken nun auch für Rasterdaten: Informationsintegration zur einheitlichen Verwaltung; Flexibilität, um auch die Aufgaben von morgen mit der Investition von heute zu lösen; Skalierbarkeit, damit einfache Einstiegslösungen mit den Anforderungen mitwachsen können. Zusätzlich sind alle Datenbank-Tools (etwa für selektive Sicherung und Performance-Optimierung) sofort einsetzbar. Im Falle des kostenfreien Datenbanksystems PostgreSQL ist insbesondere der weithin verwendete, leistungsstarke PostGIS-Aufsatz interessant. "Datenbank-Hersteller haben Tausende von Personenjahren in die Entwicklung moderner Datendienste investiert, da kann eine ad-hoc-Implementierung erfahrungsgemäß weder in der Reife noch im Funktionsumfang mithalten", erklärt Peter Baumann. Allerdings bietet derzeit kein Datenbanksystem multidimensionale Raster-Mehrwertdienste an; diese Lücke schließt rasdaman.

Die rasdaman-Technologie ist aus Forschungsarbeiten an der TU Darmstadt, der TU München und der Jacobs University Bremen entstanden, gefördert durch mehrere EU-Projekte sowie die Bremer Innovationsagentur (BIG).

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2. September 2008 OGC-Standard für flexiblen Online-Rasterabruf nach oben

Neben der visuellen Navigation müssen Online-Rasterarchive künftig auch Prozessierungs-, Download- und Analysefunktionalität bieten. Das Geodienste-Standardisierungsgremium Open GeoSpatial Consortium (OGC) hat jetzt eine Erweiterung des Rasterdienste-Standards WCS entwickelt, welcher eine flexible Raster-Anfragesprache bietet. Dieser Web Coverage Processing Service (WCPS) wird auf der INTERGEO zusammen mit seiner Referenzimplementierung vorgestellt werden.

Bremen, 29.8.2008 - WCPS definiert eine Raster-Anfragesprache als Zugangsschnittstelle, mittels derer eine Anwendung unbeschränkt komplexe Requests formulieren kann. Dabei erlaubt WCPS, mehrere Rasterobjekte gleichzeitig anzusprechen und zu verknüpfen, beispielsweise für Sensorfusion.

WCPS ist seit August 2008 offizieller OGC-Standard. Die Spezifikation wurde in 2006 als Best Practice Paper erstellt, im Juni 2008 von der OGC Web Coverage Service (WCS) Standards Working Group als Standard vorgeschlagen und danach mit der üblichen 30-tägigen "public review period" offengelegt. Auf der Intergeo 2008 in Bremen wird die WCPS-Referenzimplementierung auf dem Stand 4.124 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit WCPS als Prozessierungs-Erweiterung des Rasterdienstes WCS komplettiert OGC die Extraktions- und Bearbeitungsdienste auf den Geo-Basisdatentypen, analog zum Filter Encoding des Vektordienstes WFS und der OGC Common Query Language des Metadatendienstes CS-W.

WCPS bettet sich organisch in den OGC Web Processing Service (WPS) ein, indem es diesen um spezielle Raster-Semantik erweitert. Im Gegensatz zum generischen WPS ist WCPS allerdings für das Semantische Web konzipiert: seine maschinenverständliche Sermantik erlaubt automatisches Auffinden, Kaskadierung und Orchestrierung.

Unter der Leitung von Prof. Peter Baumann und mit Beteiligung von US-Experten wurde WCPS an der Jacobs University Bremen entwickelt, basierend auf den langjährigen Erfahrungen mit der Raster-Datenbank rasdaman. Es ist geplant, die Referenzimplementierung nach Fertigstellung auf Open-Source-Basis zur Verfügung zu stellen.

"Software- und Datenanbieter können künftig wählen", erklärt Peter Baumann. "Mit WCS steht die Basisfunktionalität für den Zugriff auf Rasterarchive zur Verfügung, während WCPS zusätzlich flexible Verarbeitungsleistung auf denselben Datenvorräten bietet."

Eine Reihe von Datenanbietern hat bereits großes Interesse an WCPS gezeigt. Amerikanische Unternehmen prüfen derzeit, eigene WCPS-Implementierungen auf den Markt zu bringen.

"Auf Basis der klar definierten Funktionalität von WCPS interessiert uns besonders Performance-Optimierung - hier konnten bereits erstaunliche Resultate gemessen werden", so Peter Baumann weiter. In einem internationalen Team erforscht er unter anderem intelligente Beschleunigungstechniken auf kostengünstiger Hardware.

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2. September 2008 rasdaman auf der INTERGEO in Bremen nach oben

Bremen, 29.8.2008 - Flexible Rasterdienste sind ein topaktuelles Thema angesichts der Fülle verfügbarer wertvoller Sensordaten. Auf der INTERGEO in Bremen zeigt die rasdaman GmbH in Gemeinschaft mit der Jacobs University Bremen auf dem Stand 4.124 die soeben freigegebene Version 7.0. Neuartige Hardware- und Software-Optimierungstechniken beschleunigen rasdaman noch weiter und machen es zur schnellsten heute verfügbaren Rasterdatenbank. Weiterhin wird die Referenzimplementierung des OGC Web Coverage Processing Service (WCPS) Standards vorgestellt.

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12. Oktober 2006 rasdaman stellt aus - Intergeo 2006 in München (Halle C3, Stand C3.3420) nach oben

Zeitgleich zur Intergeo 2006 findet in München der 25. International FIG Congress statt. Über den Stand von WCS (Web Coverage Processing Service) und WCPS (Web Coverage Processing Service) berichtet Prof. Baumann in Session TS 85 - Standards, 16:00 - 17:30, Raum 04b.

Abstract

Earth sciences more and more get aware of the added value resulting from integrated data services providing uniform, cross-discpline access. For 2-D maps this is getting common already, with many services being in operation or under construction. Not only from a data volumeaspect, raster data form an important part of the data assets to be served. Actually, 2-D imagery is but the tip of the iceberg - the general concept of multi-dimensional spatio-temporal raster data covers 1-D sensor time series, 2-D imagery, 3-D image time series (x/y/t) and exploration data (x/y/z), 4-D climate models (x/y/z/t), and many more. Data sizes frequently are extremely high, amounting to multi-Terabyte volumes for single objects. Standardization of interoperable geo services is undertaken by the Open GeoSpatial Consortium (OGC), in liaison with ISO. The OGC Web Coverage Service (WCS) is the standard for basic retrieval from large-scale, multi-dimensional raster data, in domain speak: coverages. Recently an initiative has started on a Web Coverage Processing Service (WCPS) allowing, based on the conceptual model of WCS, to submit QL-style requests for online data navigation and analysis in a set-oriented coverage expression language. WCPS currently is an OGC approved Discussion Paper. A reference implementation has been accomplished, based on the rasdaman raster server middleware which also allows to study optimization of WCPS queries. This paper presents the WCS and WCPS concepts with the intent of involving as many relevant communities as possible at an early standardization stage to gain feedback and comments, and also to stipulate research in this area.

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September 2006 rasdaman stellt aus - Intergeo 2006 in München (Halle C3, Stand C3.3420) nach oben

München, 07. September 2006 - Seit Jahren steht der Name rasdaman international für Innovation und Leistungsfähigkeit bei Geo-Rasterdiensten. Auf der diesjährigen INTERGEO zeigen wir Neuerungen um rasdaman zusammen mit der International Unversity Bremen (IUB). Schwerpunktthema werden OGC-konforme Dienste sein; insbesondere wird die WCPS-Referenzimplementierung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sie finden uns in Halle C3, Stand C3.3420 (Gemeinschaftsstand der CeGi GmbH). Demonstriert werden unter anderem übergreifender, einheitlicher Zugriff auf multidimensionale Daten aus Kartographie, Fernerkundung, Ozeanographie, und Klimaforschung; Online-Analysefunktion auf all diesen Daten unter Benutzung von OGC-Standards; uniforme Ablage der Daten in der Open-Source-Datenbank PostgreSQL sowie den Produkte Oracle, IBM DB2 und IBM Informix.

Auf dem parallelen FIG-Kongress wird Prof. Baumann am Donnerstag, den 12.10. zum Status der Raster-Standardisierung in der OGC referieren (Session TS 85 - Standards, 16:00 - 17:30, Raum 04b).

Wie die Erfahrung zeigt, ist es vorteilhaft, sich vorab einen Besuchstermin zu reservieren. Gerne stehen wir dazu zur Verfügung.

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August 2005 Französisches Nationales Geographisches Institut nutzt rasdaman für OGC-konforme Web-Dienste nach oben
Saint Mandé, 17. August 2005 - Das französische Nationale Geographische Institut (Institut Géographique National, IGN-F) baut derzeit auf Basis von rasdaman Geodatendienste für seine Geodaten-Archive auf. Die Ablage der Rasterdaten erfolgt in der relationalen Datenbank PostgreSQL. Weltweit erstmalig werden damit Multi-Terabyte große Rasterdaten in einer Open-Source Datenbank abgelegt.

"Rasdaman wurde vor den Mitbewerbern wegen seiner Fähigkeit ausgewählt, Bilder schnell in relationalen Datenbanken zu speichern und zu lesen", sagt Projektleiter Didier Richard und betont die Anforderung des IGN-F, datenbankseitig komplett Open-Source-Software einzusetzen.

Die digitalen Daten umfassen Orthophotos (7 Terabytes) und Vektordaten für das französische Teritorium, bestehend aus dem Festland und den Übersee-Gebieten. Von den 550.000 TIFF-Bildern sind bereits 10% importiert. Die ersten Importe geschahen unter PostgreQSL 7.2; zwischenzeitlich ist IGN-F innerhalb eines einzigen Tages erfolgreich auf PostgreSQL 8.0 migriert.

Ein rasdaman-gestützter Web Map Service (WMS) in Verbindung mit der quelloffenen Software Geoserver erlaubt IGN, den Web-Clients kombinierte Bild- und Vektordaten anzubieten. Der rasdaman-WMS wird nicht nur intern erfolgreich eingesetzt, sondern ist zusätzlich Bestandteil des SDIGER-Projekts zur Implementierung der INSPIRE Water Framework Directive entlang der spanisch-französischen Grenze.

"Durch seine Implementierung des WMS OGC Standards hat rasdaman gezeigt, dass OGC-Standards und ihre Implementierungen den Produzenten hochvolumiger Daten erlauben, ihre Geodaten in kurzer Zeit online zu bringen." bewertet Didier Richard.

Die Durchführung des Gesamtprojekts erfolgt unter der Leitung des GIS-Integrators Général d'Infographie, Paris.

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August 2005 Open-Source Datenbank verwaltet Multi-Terabyte Rasterdaten nach oben
Daß die Ablage von Rasterdaten in relationalen Datenbanken nicht nur möglich, sondern sogar sehr vorteilhaft ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Mit rasdaman konnte nunmehr gezeigt werden, dass nicht nur die Großdatenbanken der Marktführer, sondern auch quelloffene Datenbanken wie PostgreSQL Multi-Terabyte-Rasterobjekte stabil und performant verwalten können. Damit lassen sich rasterbasierte Geo-Dienste ab sofort wesentlich kostengünstiger als bisher realisieren.

"Die Programmierung des rasdaman-Adapters war für unsere Entwickler sehr problemlos", erläutert Prof. Baumann die Erfahrungen der rasdaman GmbH mit PostgreSQL, "ebenso ist Installation und Betrieb des Datenbanksystems angenehm einfach - ein wichtiger Entscheidungsfaktor für unsere sehr preisbewußten Kunden."

Inzwischen ist die rasdaman/PostgreSQL-Kombination intensiv sowohl mit großen Datenvolumina als auch mit unterschiedlich-dimensionalen Daten (1D bis 4D) getestet worden. Das französische Nationale Geographische Institut (IGN-F) in Paris als Pilotkunde hat ebenfalls erfolgreich umfangreiche Tests vorgenommen.

Eingesetzt wurde auf Wunsch des Pilotkunden IGN-F die PostgreSQL Version 7.4.6; inzwischen setzt IGN-F jedoch auch Version 8.0 erfolgreich ein.

Seitens der International University Bremen (IUB) sind systematische Benchmarks in Vorbereitung.

Ein nächster Einsatz von PostgreSQL ist die Verwaltung fünfdimensionaler Klimadaten im Rahmen des OGC Interoperability Experiments GALEON.

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August 2005 OGC Interoperability Experiment GALEON entwickelt Geo-Interface für Atmosphäre, Land und Ozean nach oben
Die Eignung des OGC Web Coverage Service (WCS) Standards für bis zu fünfdimensionale Klimasimulationen soll jetzt unter Mitwirkung der International University Bremen im OGC Interoperability Experiment (IE) GALEON untersucht werden.

Der OGC Web Coverage Service Standard (WCS) erlaubt die Abfrage von zwei- und höherdimensionalen gleichermaßen und bietet damit die ideale standardkonforme Plattform für multidimensionale Geodienste. Neben konventionellen 2D-Bildern rücken zunehmend auch komplexere, noch großvolumigere Daten ins Blickfeld offener Geostandards.

Auf Initiative der US-amerikanischen University Corporation for Atmospheric Research (UCAR), einer 1960 gegründeten Non-profit Organisation von über 100 US-Universitäten, welches u.a. das National Center for Atmospheric Research (NCAR) betreibt, soll die Eignung von WCS für hochdimensionale raum-zeitliche Daten untersucht werden. Dazu hat die Unidata-Gruppe von UCAR das GALEON-IE initiiert.

Neben Unidata/UCAR nehmen weltweite Kooperationspartner an GALEON teil, unter anderem NASA, JPL, CadCorp, ESRI, CCLRC (UK) sowie US- und europäische Unversitäten, darunter International University Bremen (IUB). Unter der Federführung von Unidata/UCAR konzentrieren sich die Partner auf unterschiedliche Aspekte; der Beitrag der IUB besteht darin, auf Basis von rasdaman die effiziente Verwaltung der 5D-Klimadaten in der Open-Source-Datenbank PostgreSQL zu untersuchen.

GALEON wird eine Geo-Schnittstelle zu multidimensionalen Datensets auf Basis der WCS 1.0 Spezifikation implementieren; die Daten liegen im bisher üblichen Format netCDF vor. Die WCS-Schnittstelle wird dabei als zusätzliche Softwareschicht realisiert werden, welche auf den Client/Server- und Katalog-Protokollen aufsetzt, die sich bereits in großem Umfang in der atmosphärischen und ozeanographischen Forschung im Einsatz befinden. Insbesondere werden die weit verbreiteten OPeNDAP Server eingesetzt, welche Zugang zu netCDF-Datensets bieten, sowie die beigeschalteten THREDDS Server, welche Metadaten zu den Datensets bereitstellen. Das Projekt wird untersuchen, inwieweit Daten und Metadaten aus OPeNDAP/THREDDS Servern auf die WCS Spezifikation abbildbar sind. Ziel ist, durch Lösung der Interoperabilitätsfragen die Lücke zwischen atmosphärischen, ozeanographischen und GIS-Datennutzern zu schließen.

GALEON leistet damit einen wichtigen Beitrag in Richtung Interoperabilität existierender Datendienste in den atmosphärischen und ozeanographischen Wissenschaften.

Der offizielle Start von GALEON erfolgte kürzlich; die Ergebnisse werden zum Jahreswechsel zur Verfügung stehen, unter anderem mehrere frei zugängliche WCS-Server. Als Datenmaterial nutzt GALEON die umfangreich vorhandenen Resultate aus numerischen Modellrechnungen. Zu den betrachteten physikalischen Parametern zählen Temperatur, Druck, relative Feuchtigkeit und andere.

Kontakt: , Prof. Dr. Ben Domenico (Deputy Director, Unidata Program)

Oktober 2004 Zusammenarbeit mit Landesvermessung Hessen nach oben
Ein Kommunikee über die beabsichtigte künftige Zusammenarbeit haben das Hessische Landesvermessungsamt (HLVA), vertreten durch den Präsidenten Dipl.-Ing. Wulf Schröder, und rasdaman GmbH, vertreten durch Dr. Peter Baumann, unterzeichnet.

Das HLVA beabsichtigt, gemeinsam mit rasdaman GmbH eine engere Zusammenarbeit zu etablieren. Dazu sollen zukunftsorientierte Wege zu einer marktgerechten Einbindung der Geobasisdaten in anwendergerechte Geo-Lösungen beschritten werden. Beide Partner haben voneinander im Rahmen der bisherigen Zusammenarbeit positive Erfahrungen gewonnen und wollen weitere gemeinsame Maßnahmen ergreifen.

Basierend auf der langjährigen Kompetenz beim Aufbau und der Aktualisierung von Geobasisdaten strebt das HLVA ein Kompetenz- und Leistungsnetzwerk an, in dessen Verbund die Geodatennutzer und optimal betreut werden können. Es liegt daher im Interesse des HLVA, seinen Nutzern in Zusammenarbeit mit entsprechend kompetenten Partnern ganzheitliche Unterstützung zu leisten. Angesichts der Interessenlage im Markt für Geoinformation und zur Nutzung von photogrammetrischen Daten halten rasdaman GmbH und HLVA ein gemeinsames Vorgehen zur lösungsorientierten Nutzung von Geobasisdaten und geeigneter Geo-Software für sinnvoll, vom wertneutralen Hinweis auf existierende Technologie bis zu gemeinsamen dedizierten Projekten.

Kontakt: Dr. Ralf Borchert, HLVA; Dr. Peter Baumann

Oktober 2004 Web Coverage Service (WCS) als weitere OpenGIS-Schnittstelle für rasdaman nach oben
Für die nächste Version von rasdaman wird eine Schnittstelle gemäß der OpenGIS-Spezifikation Web Coverage Service (WCS) verfügbar sein. Der WCS ist speziell für den Web-basierten Zugriff auf grosse multidimensionale Rasterdaten konzipiert. Nach der Veröffentlichung der Version 1.0.0 dieses Standards Ende 2003 und nachfolgender Klärung einiger Punkte erfolgt nun die Realisierung. . Die Implementierung wird stark erleichtert durch die Tatsache, dass die entsprechende Funktionalität im rasdaman-Server bereits vorhanden ist; tatsächlich wurde sie bisher bereits im Rahmen der rasdaman-Exportwerkzeuge genutzt. Da der WCS-Dienst im wesentlichen eine Umcodierung der Request-Parameter in eine Datenbankanfrage bedeutet, ist gleichzeitig höchste Performanz gewährleistet, und der intelligente serverseitige Optimierer läuft routinemässig auch über die WCS-Anfragen. . Die Geschäftsführung der rasdaman GmbH ist aktiv an der Entwicklung der WCS-Spezifikation beteiligt.

Kontakt: Dr. Peter Baumann

Oktober 2004 rasdaman-Geschäftsführer auf Universitäts-Professur berufen nach oben
Der Gründer und Geschäftsführer der rasdaman GmbH, Dr. Peter Baumann, wurde in diesem Sommer als Professor für Informatik an die International University Bremen berufen. In seiner Begründung der Berufung nennt IUB seine Innovationen auf dem Gebiet der Rasterdatenhaltung, auf denen er eine weltweit führende Position einnimmt, sowie sein kombinierter Hintergrund in Forschung und Industrie als Basis für besonders effizienten und effektiven Wissenstransfer.

Für die Forschung auf dem Gebiet Rasterdatenhaltung bietet die IUB besonders attraktive Rahmenbedingungen - bereits auf dem modernst ausgestatteten Campus sind viele relevante Anwendungsgebiete vertreten, dazu kommen einschlägige internationale Verflechtungen mit Forschung und Industrie. IUB begrüsst in diesem Zusammenhang ausdrücklich Prof. Baumanns Kombination von industrieller mit Forschungstätigkeit. Sowohl Unternehmen als auch Universität sehen eine befruchtende Wechselwirkung voraus. Inzwischen haben sich bereits internationale Forschungskooperationen ergeben bzw. konnten fortgesetzt werden. Dazu zählen das International Consortium on Continental Margins (IRCCM) und Rutgers University.

International University Bremen (IUB) ist eine private Universität mit konsequent internationaler Ausrichtung (derzeit Studenten aus 70 Nationen). Damit ergeben sich für deutsche Unternehmen hervorragende Möglichkeiten, weltweit selektierte Spitzenkräfte mit fundierter, praxisorientierter Ausbildung direkt vor Ort zu rekrutieren. Studentische Industriepraktika erlauben für beide Seiten ein Kennenlernen im Rahmen fokussierter Projektarbeit.

Kontakt: Dr. Peter Baumann

Juli 2004 CODATA-Konferenz Berlin 2004 nach oben
Vom 7. bis 10. November 2004 findet die 19. Internationale CODATA-Tagung "The Information Society: New Horizons for Science" mit anschließender General Assembly (11./12. November) in Berlin statt. Als Komitee des International Council of Science ICSU widmet sich CODATA (Committee on Data for Science and Technology) den fachübergreifenden Themen der Internationalen wissenschaftlichen Unionen (IGU, IUPAC, IUBS, IUPsyS, IUSS etc.) sowie der World Data Center, Cultural Heritage und Science Data Services. Neben dem Erfahrungsaustausch von Best Practice der interdisziplinären Fachanwendungen stehen daher Fragen des Urheberrechtes, von Open Access, Archiving, Netzen, Metainformation und viele mehr.

Dr. Baumann, Gründungsmitglied von CODATA Germany, wird in seinem Vortrag "Cross-domain Database Support for Large-Scale Scientific Raster Data Sets", wie sich effektive Rasterdatenhaltung in das moderne Wissensmanagement einbettet.

Die Rolle der technisch-wissenschaftlichen Daten für die Informationsgesellschaft prägt diese Tagung. Bereits zum WSIS Genf 2003 hat sich CODATA aktiv eingebracht; Ergebnisse der Berliner Tagung fließen in die Vorbereitung zum WSIS Tunis 2005.

Kontakt: Horst Kremers, CODATA Executive Committee und Vorsitzender CODATA-Germany e.V.
[ CODATA Conference | CODATA | World Data Centers | ICSU | WSIS ]

Juli 2004 Objektrelationale Raster-Datenhaltung besser als rasdaman-Architektur? nach oben
Bekanntlich arbeitet der Raster-Server rasdaman als Middleware, welche Rasterdaten effizient in relationalen Datenbanken über Standard-Schnittstellen verwaltet. Manchmal werden wir gefragt, warum rasdaman nicht als objektrelationale Erweiterung realisiert wurde. Im folgenden sei kurz skizziert, warum rasdaman einem solchen Ansatz überlegen ist.

Dafür gibt es mehrere Gründe. Der wichtigste ist: die Definition neuer Datentypen kann Optimierung und Skalierbarkeit blockieren. Warum ist das so? Interne Optimierungen, welche gerade Datenbanken so performant machen, benötigen Freiraum. Dieser entsteht, in dem die Anfrage beschreibt, wie das Ergebnis aussieht, aber nicht den Algorithmus dazu vorgibt. Genau solche Festlegungen geschehen aber beim Programmieren objektrelationaler Datentypen häufig, und insbesondere bei Rasterdaten - schliesslich dachten die Implementierer der objektrelationalen Erweiterbarkeit an kleine Einheiten wie Adressdatensätze, nicht an Multi-Terabyte-Objekte. Die üblichen Optimierungstechniken greifen daher nicht.

Vergleichende experimentelle Untersuchungen des französischen Nationalen Geographischen Instituts (IGN) bestätigen deutliche Performance-Einbrüche bei der Verwaltung von Geodaten in marktführenden Datenbanken, wie das IGN berichtet. Von der Datenbank-Forschung wird dies nachdrücklich untermauert. Prof. Sunita Sarawagi, Expertin in Raster-Datenbanken, erläutert: "Summarizing, encapsulation of data and operations inside objects or ADTs affect query evaluation: optimization by the DBMS becomes infeasible. Small proof-of-concept applications may very well be simpler to build with an OODBMS. But, it is unlikely that these applications will scale up to large volumes of data." Arjen de Vries (CWI, Niederlande) bekräftigt diese Ergebnisse in seiner Dissertation.

Nach unserer Erfahrung lassen sich bereits einfache WMS-Overlay-Anfragen nur mit den speziellen rasdaman-Optimierungstechniken signifikant beschleunigen. Der Unterschied macht sich umso dramatischer bemerkbar, je größer die bearbeiteten Volumina und je komplexer die Anfragen sind. Hingegen beweisen Benchmarks der TU München, dass der rasdaman/DBMS-Datentransfer keinen Engpass bildet. Das manchmal geäußerte Argument, objektrelationale Implementierungen seien effizienter, weil sie "direkt im Datenbank-Kern" ausgeführt würden, ist damit nicht nur widerlegt, vielmehr ist die Überlegenheit der rasdaman-Architektur argumentiert.

(referenzierte Literatur auf Anfrage)

Juli 2004 Neues Buch: 3D-Geoinformationssysteme nach oben
Digitale 3D-Geodaten bilden einen zentralen Trend in Praxis, Forschung und Lehre. Dynamik und Aktualität des Gebiets machen es allerdings schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Um dem abzuhelfen, entstand unter der Leitung von Prof. Volker Coors (FH Suttgart, Hochschule für Technik) und Prof. Alexander Zipf (FH Mainz) ein Kompendium "3D-Geoinformationssysteme". Der Geschäftsführer der rasdaman GmbH, Dr. Baumann, hat auf Einladung der Herausgeber die beiden Teile Modellierung und Analysetechniken für 3D-Rasterdaten in Geodatenbanken übernommen.

Ziel des Buches "3D-Geoinformationssysteme" ist es, einen Überblick über Erfassung, Verwaltung, Analyse und Visualisierung digitaler 3D Geodaten zu bieten. Weiterhin wird im Hauptteil "Anwendungen" des Buches das Potential von 3D-GIS durch Beispiele aus verschiedenen Anwendungsbereichen vorgestellt und der Einsatz von 3D-GIS für unterschiedliche Aufgaben exemplarisch verdeutlicht. Hierbei reicht das Spektrum von 2,5D-Visualisierung über DGM-Analysen bis zu Volumen-3D-GIS.

Das Buch wendet sich an Anwender, Wissenschaftler und Studenten der Fachrichtungen Geoinformatik, Geodäsie, Kartographie, Geo- und Umweltwissenschaften, Landschaftsarchitektur und -planung u.v.m.

"3D-Geoinformationssysteme" erscheint demnächst im Wichmann Hüthig Verlagsprogramm im Programmteil "Geoinformationssysteme".

Kontakt: Prof. Zipf, Prof. Coors

Juli 2004 Aktuelles aus der OGC nach oben
Das 50. Treffen des OpenGIS COnsortium (OGC) fand vom 15. bis 18. Juni in Southampton / UK beim britischen Ordnance Survey statt - ein Grund, neben der Standardisierungsarbeit auch entsprechend zu feiern. Hier einige Ergebnisse und Beschlüsse aus dem Treffen.

Zwei neue Arbeitsgruppen wurden etabliert: Die University Working Group (WG) und die GeoDRM (Digital Rights Management) Working Group. Die University WG entstand aus dem Wunsch der über 80 Universitäten und Forschungseinrichtungen im OGC, ihre Energie auf die Interoperabilität in diesen Gebieten zu fokussieren. Die GeoDRM WG formiert sich, um sicher zu stellen, dass breitere standard-basierte Industrielösungen zum Digital Rights Management (DRM) mit den OGC Web Services kompatibel sind. Transaktionsbasiertes DRM ist absolut notwendig, um die Dienstequalitäten im Bereich Lizensierung, Authentifizierung, Bepreisung etc. zu erreichen, welche für ein effektives Agieren auf dem "Geo-Marktplatz" erforderlich sind.

Aus der aktuellen Arbeit am OGC Web Services 1.2 Testbett resultieren die folgenden Dokumente (Status: Discussion Paper), welche demnächst auf der OGC-Website abrufbar sind:

  • OWS 1.2 image handling requirements
  • OWS 1.2 Image Handling Architecture
  • OWS 1.2 Image Handling Design
Das Technical Committee hat eine Empfehlung der OGC Coordinate Reference System (CRS) WG angenommen, den OGC Topic 2 "Abstract Specification" zu überarbeiten und ein aktualisiertes UML-Modell an ISO TC 211 weiter zu geben, da eine Aktualisierung von ISO 19111:2003 geplant ist. Diese Aktion konsolidiert alle relevanten Änderungen für die synchrone Aktualisierung von 19111 und OGC. Shell Oil führt Redaktion im Auftrag von OGC und ISO.

Ein Diskussionspapier der Decision Support WG bezüglich "Geographic Objects (GO-1) Application Objects Discussion Paper wurde als OGC Recommendation Paper angenommen. Wiewohl keine offizielle Spezifikation, hebt diese Aktion doch das GO-1 Dokument in den Rang einer offiziellen OGC-Position.

Das erste OGC Plugfest bedeutet einen wichtigen Meilenstein hinsichtlich Geo-Interoperabilität. Dabei wurden Installationen mehrerer Hersteller aufgebaut, um den wechselseitigen Zugriff über Web Map Service (WMS) und Web Feature Service (WFS) auf die jeweils anderen Server zu demonstrieren. Das Plugfest war ein voller Erfolg, und man war sich einig, dass künftig weitere Plugfests organisiert werden sollen.

Mai 2004 rasdaman präsentiert auf dem 55. Berg- und Hüttenmännischem nag Freiberg nach oben
Zum 55. Mal findet am 18. Juni an der Bergakademie Freiberg der Berg- und Hüttenmännische Tag statt. In dieser Veranstaltung werden vor allem Ergebnisse und Erfahrungen bei geowissenschaftlichen Anwendungen von Geographischen Informationssystemen und weitergehende Anforderungen an geowissenschaftliche Informationssysteme aus der Praxis vorgestellt, die neue Entwicklungen in der Geoinformatik begründen. Das Kolloquium will dazu beitragen, Wissen und praktische Erfahrungen unter den Anwendern und Entwicklern der Systeme auszutauschen, aber auch Neulingen einen Einstieg in die Problematik ermöglichen.

In seinem Vortrag präsentiert Dr. Baumann den Stand der Technik in Geo-Rasterdatenbanken und zeigt die Potenziale von 3D- und 4D-Rasterdaten auf. Illustriert wird die Präsentation durch eine Live-Demo mit 2D-, 3D- und 4D-Rasterdaten.

Mai 2004 Vattenfall Europe Mining AG entscheidet sich für rasdaman nach oben
Vattenfall Europe Mining ist das Bergbauunternehmen in der Vattenfall Europe Gruppe mit Betriebsstätten im Land Brandenburg und im Freistaat Sachsen. Mehr als 56 Millionen Tonnen Braunkohle werden jährlich in den Tagebauen der Förderräume Cottbus, Welzow-Süd und Nochten abgebaut. Vor wenigen Tagen wurde der rasdaman-Server für die Versorgung mit ständig aktualisiertem Kartenmaterial in Betrieb genommen. Die Entscheidung zu Gunsten von rasdaman fiel nach einer Ausschreibung und einer darauffolgenden ausführlichen Testperiode unter Einbeziehung aller Beteiligten, insbesondere auch der Anwender.

Für die Steuerung des Betriebs ist für Vattenfall Europe Mining jederzeit verfügbare, aktuelle und exakte Geoinformation unabdingbar - vom Büro in der Zentrale bis zum Leitstand auf den Förderbrücken. Luftbilder, Höhendaten und gescannte Risswerke spielen dabei eine Rolle. Im 14-tägigen Rhythmus werden mit Befliegungen aktuelle Daten gewonnen und in die rasdaman-Datenbank gespeichert. Per Mausklick können die Nutzer daraus sofort und punktgenau aktuelle Lageinformation über das gesamte Tagebaugebiet abrufen.

Zusätzlich zur Web-Navigation lassen sich hochaufgelöste Detailkarten jederzeit in Druckqualität exportieren. Neben dem Browser-Frontend rasgeo findet der Client eines Drittanbieters für den Datenzugriff Verwendung, gekoppelt über die offene, standardkonforme Web Map Service (WMS) Schnittstelle von rasdaman. "Wir werden nicht müde zu betonen" bewertet Obersteiger Kowar, "dass rasdaman als Raster-Server für unsere Zwecke hervorragend geeignet ist."

Mai 2004 Geodaten-Infrastrukturen und Return on Investment nach oben
Praktisch jeder, der raumbezogenen Fragestellungen nachgeht, könnte ein Plädoyer für Datenaustausch und Daten/Dienste-Interoperabilität abgeben. Wie aber untersucht man die Wirkung, die von der Erzeugung dieses Stücks Informations-Infrastruktur ausgeht? Wie lassen sich Kosten und Nutzen quantifizieren, wie der Return on Investment (RoI)? Dieser Aufgabe stellte sich die Framework Definition Support (FDS) Working Group der Infrastructure for Spatial Information in Europe (INSPIRE). Die Gruppe aus 35 Beitragenden und mehreren Dutzend Interessensvertretern hat unter Mitwirkung von Max Craglia (Sheffield University, UK) einen Bericht zusammengestellt, der exakt diese Fragen im Kontext einer Geodaten-Infrastruktur für die Europäische Union beantwortet. Das online verfügbare Dokument enthält eine interessante Vorgehensweise zur Untesuchung dieser Fragen und kommt zu einigen aufschlußreichen Ergebnissen.

[Quelle: A. Schutzberg, in: OGC User, March 2004; Übersetzung: rasdaman]

Mai 2004 CODATA Germany: Aktivierung schlummernder Datenvorräte nach oben
Einstein meinte, wir würden nur etwa 10% unseres geistigen Potenzials nutzen. Es steht zu befürchten, dass es mit dem Wissen der Menschheit ähnlich aussieht. Ein unbekanntes, sicher hohes Volumen an Daten wartet weltweit darauf, ans Tageslicht gebracht und nutzbar gemacht zu werden.

Hier setzt die Arbeit von CODATA (Committee on Data for Science and Technology) an. Durch den weltweiten Austausch über wissenschaftlich/technische Daten sowie durch Weiterentwicklung und Austausch von Wissen über Daten und diesbezüglich laufenden Aktivitäten werden Wissenschaft und Technik gefördert. CODATA befaßt sich mit sämtlichen Datenkategorien - Meßdaten, Beobachtungen und Berechnungen - aus allen Feldern, etwa Physik, Biologie, Geologie, Astronomie, Umweltforschung, Maschinenbau. Besondere Aufmerksamkeit gilt den übergreifenden Problemen der Datenhaltung und der domänen-übergreifenden Datennutzung.

Das vor 33 Jahren gegründete interdisziplinäre wissenschaftliche Kommittee deckt heute 33 Länder und 14 internationale wissenschaftliche Vereinigungen ab. Formal ist CODATA dem International Council for Science (ICSU) zugeordnet. ICSU arbeitet an der Verbesserung von Qualität, Verläßlichkeit, Management und Zugreifbarkeit wichtiger Daten in allen Feldern von Wissenschaft und Technik. Zu den Tätigkeiten von CODATA zählen u.a. Task Groups, Symposien, nationale Aktivitäten und Kooperationen.

Derzeit erfolgt der Aufbau der deutschen Sektion von CODATA unter Federführung von Herrn Horst Kremers, Berlin. Dr. Baumann arbeitet als Gründungsmitglied aktiv in CODATA, um als Datenmanagement-Spezialist die Belange der Datennutzer noch besser zu durchdringen und gleichzeitig eigene Erfahrung einzubringen.

April 2004 Lehrauftrag an der Uni Bundeswehr für Dr. Baumann nach oben
Mit Beginn 1. April 2004 ist Dr. Peter Baumann, Gründer und Geschäftsführer von rasdaman GmbH, Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr München. In den Vorlesungen stellt er insbesondere den wissenschaftlichen Stand der Technik im Bereich Raster-Datenbanken vor.

Die Universität der Bundeswehr ist bereits über Prof. Teege an Forschungsaktivitäten im Bereich Geodaten-Infrastrukturen beteiligt. Die Aufnahme von Dr. Baumann erfolgte vor dem Hintergrund zahlreicher internationaler Publikationen und Vorträge.

März 2004 US-Behörde NIMA attestiert rasdaman "most favorable tool" nach oben

Mit dem Pathfinder-Projekt AILT (Airborne Information Library Tools) hat die US-Behörde NGA (National Geospatial-Intelligence Agency, früher NIMA) in 2003 eine umfangreiche Auswertung von Werkzeugen für flexiblen Zugriff auf große Volumina von Fernerkundungsdaten vorgenommen. Kürzlich wurden die Ergebnisse freigegeben. Der Raster-Server rasdaman - einziger Nicht-US-Teilnehmer - erhielt dabei die bestmögliche Wertung "most favorable (full red ball)" für seine Datenmanagement-Dienste.

Die Bewertung basiert auf einer aufwändigen Prüfung jedes Werkzeugs. Nach einer Vorselektion der Bewerbungen erfolgte zuerst ein "Functional Crosswalk" zur Prüfung der angebotenen Funktionalität. Danach fand ein "Technical Crosswalk" statt, bei dem 16 Experten verschiedener Fachrichtungen selbst mit jedem Produkt arbeiteten. Für die 10 Endrunden-Produkte wurden die Benotungen an Hand standardisierter Kriterien und statistischer Methoden ermittelt. Durchgeführt werden die Pathfinder-Projekte von der NIMA im Auftrag und zur Unterstützung des US-Militärs, um Schlüsseltechnologien im Bereich Bild- und Geoinformation zu identifizieren und evaluieren.

März 2004 Übersicht: Kostenfreie WMS-Clients zum Download nach oben

Der Web Map Service (WMS) des Open GIS Consortiums (OGC) wird von Herstellern und Dienstebetreibern gleichermassen angenommen. Kein Wunder, erlaubt er doch erstmalig den wirklich produktübergreifenden Zugriff auf Geodaten, ggf. sogar über mehrere Server hinweg ("kaskadierender Dienst"). Das "Web" im WMS sollte man dabei nicht zu eng sehen - auch als Schnittstelle für Inhouse-Abteilungsserver bewährt sich WMS. Obwohl hauptsächlich zur Navigation gedacht, hat WMS-Technologie auch bei Massendaten keine Probleme - aus rasdaman wurden via WMS bereits ein über 600 GB großes Luftbild extrahiert. Als "vendor-specific extension" kann zusätzliche Funktionalität angeboten werden; so erlaubt etwa der der rasgeo-Client von rasdaman zusätzlich die Einbindung von Höhenmodellen mit benutzerdefinierten gefärbten Höhenstufen.

WMS-Server und -Clients gibt es sowohl als kommerzielle wie auch als Open-Source-Varianten. Typischerweise hat jede Implementierung ihre speziellen Schwerpunkte, bei Clients etwa "lightweight" versus umfassende Web-GIS-Funktionalität - und leider auch manchmal versus Handhabbarkeit. Hier eine Sammlung von kostenfreien WMS-Clients (sicher nicht vollständig, und wir freuen uns auf Hinweise zu weiteren); eine Liste WMS-kompatibler Software findet sich unter http://www.opengis.org/resources/?page=products.

WMS-Clients:

ArcView/GIS-Adapter: Eine weitere ArcView3-Extension wurde am MIT entwickelt, existiert allerdings nur für die mittlerweile veraltete WMS-Version 1.0.0 (Kontakt auf Anfrage).
März 2004 eCommerce mit Rasterdaten nach oben

Die neue Version 2.0 von rasgeo erweitert die Geo-Schale zu einem vollen eCommerce-Web-GIS (Screenshot Navigation und Bestellung). Damit unterstützt die rasdaman-Suite durchgängig die automatisierte Abwicklung des Web-basierten Geodatenvertriebs, von der Bereitstellung durch den Anbieter über die komfortable Suche und Produktzusammenstellung bis zu Bestellung, Bezahlung und Auslieferung. Intern nutzt rasgeo die WMS-Schnittstelle von rasdaman, welche wahlweise freigeschaltet werden kann, um den Zugriff durch Drittprodukte zu gestatten.

Bei einer Vorabpräsentation der neuen Version im Februar in Paris vor einer Gruppe internationaler Experten bestätigten diese einhellig die hervorragende Eignung für den Web-basierten Geodatenvertrieb; besonders gelobt wurden Performance und Handhabbarkeit von rasdaman/rasgeo.

Wichtige Merkmale von rasgeo 2.0 sind:

  • Karten-Navigation, -Bestellung und -Download mit Standard-Browser ohne Plugin etc.
  • direkte Interaktion mit Zoom ("Box", "toPoint"), Pan ("Hand"), Koordinateneingabe etc.
  • nochmals signifikant verbesserte Performance
  • Anbindung externer Bezahlungssysteme, integrierte Default-Bepreisungskomponente
  • Anbindung beliebiger externer Geo-Suchmaschinen, eingebaute Suchmaschine rasdaman fastFind
  • automatisierbare Auftragsbearbeitung mit laufend aktualisierter Statusanzeige für Kunde und Administrator
  • flexible Auftragsparameter: stufenlose Auflösung, Overlaykombination, Ausgabe-Mosaikierung, Ausgabeformate, polygonaler Zuschnitt
  • kundenspezifisches HTML-Layout
März 2004 Forschungs-Information zum Thema Verkehrsmanagement nach oben

Das Forschungs-Informationssystem zum Verkehrsmanagement TTM-Line (Traffic and Transportation Management online) ist nach kompletter Überarbeitung durch die rasdaman GmbH wieder im Internet verfügbar. Die Internetadresse lautet www.ttm-line.de.

TTM-Line informiert über das Feld der Verkehrssystemforschung, gegliedert nach Forschungsarbeiten, Projekten, Forschungsprogrammen und Institutionen. Die Informationen wurden von Experten systematisch erfasst, strukturiert und unter praktischen Gesichtspunkten bewertet.

Die technische Realisierung von TTM-Line erfolgte durch die rasdaman GmbH München auf Basis des Web Content Management Systems (WCMS) rasdaman fastFind, welches auch die Metadaten-Suchmaschine in rasgeo bildet. Basis dieser innovativen Technologie ist die bei FORWISS / TU München entwickelte Hypermedia Modellierungstechnik HMT, mit der eine nutzergesteuerte, semantikbasierte Strukturierung von Web-Angeboten erreicht wird.

Kontakt: Dipl-Geogr. Frank Hoppe

Dezember 2003 ArcGIS unterstützt standardkonformen Zugriff auf rasdaman nach oben

Ohne Zusatzkosten unterstützt ArcGIS Desktop den Zugriff auf 2D-Rasterkarten, welche in rasdaman-Datenbanken abgelegt sind. Der Zugriff geschieht über die vom Open GIS Consortium (OGC) standardisierte Web Map Server (WMS) Schnittstelle Version 1.1.

Dazu stellen die ESRI Geoinformatik GmbH und die con terra GmbH eine WMS-Erweiterung für ArcGIS Desktop zur Verfügung. Die Bereitstellung dieser deutschsprachigen Erweiterung erfolgt als kostenfreier Download über die Web-Seiten der Unternehmen.

Zu den Funktionen, die damit in ArcGIS Desktop bereitstehen, zählen laut Hersteller u.a. Ansprache eines WMS über Server-URL und Servicename, Integration des WMS in ArcMap als Rasterdatenquelle, automatische Aktualisierung des Kartenbilds bei Zoom- und Pan-Operationen sowie Möglichkeit zum Ein- und Ausblenden einzelner Layer eines WMS.

Mit der Erweiterung können rasdaman-WMS-Dienste direkt in ArcView, ArcEditor und ArcInfo genutzt und mit anderen Internet-Angeboten oder lokalen Daten kombiniert werden.

Quelle für die zitierten ArcGIS-Eigenschaften: Pressemitteilung, ESRI Geoinformatik GmbH)

November 2003 rasdaman Version 5.2 freigegeben nach oben

Als aktuelle Version wurde in diesem Herbst rasdaman 5.2 freigegeben. Version 5.2 konsolidiert die vorangegangenen Revisionen 5.1 B, C und D. Verbesserungen und Erweiterungen betreffen insbesondere WMS-Servlet, Java-API sowie Import und Export. Der Import wurde speziell optimiert für Rechner mit geringen Ressourcen. Zu den neuen Tools zählt automatische Datenbankbefüllung und ein Kommandozeilen- Anfrageprozessor. Aktualisierung von Karten kann jetzt mit beliebig feiner Granularität erfolgen - bis zu beliebig geformten Arealen in einzelnen TK-Layern.
Version 5.2 unterstützt die Datenbankplattformen Oracle, IBM DB2 und IBM Informix, welche sämtlich bei Kunden im Einsatz sind. So läuft beispielsweise der rasdaman-Server des Landesvermessungsamts Thüringen auf Oracle, derjenige des Landesbetriebs Geoinformation Brandenburg auf Informix, und das Polytechnikum St. Petersburg nutzt DB2.
Autorisierte Partner können die neue Version ab sofort abrufen.

November 2003 Die Schmunzel-Ecke: der Umgang mit dem Mitbewerber nach oben

Auch der Weltmarktführer ESRI hat zwischenzeitlich von rasdaman offiziell Notiz genommen. Hier zum allgemeinen Schmunzeln seine "Stellungnahme", publiziert als arcaktuell-Leitartikel:

Rastamen, immer wieder war die Rede von ihnen. Irgendwo hier muss eine Band aus der Karibik auftreten. Das müssen sie sein!
Sonntagmittag in Seaport Village, dem kleinen Vergnügungsviertel am Hafen, spielte eine fetzige Reaggie-band - fünf Rastamen - so mitreißend auf, dass alle Umstehenden die Hüften schwangen. Auch eine ziemlich alte Dame konnte sich nicht mehr still halten. Trotz ihrer offensichtlichen Gehbehinderung schubste sie ihren Partner mit großem Vergnügen zu den heißen Rhythmen über die Tanzfläche. Es störte ihre Freude nicht im geringsten, dass ihr Partner eine vierrädrige Gehhilfe war, Lebensfreude pur.
Was sie wohl nie erfahren wird: Mit Rastamen war RasDaMan gemeint. Und da geht es um einen Rasterdatenmanager - wie prosaisch..."
                          (Quelle: arcaktuell 3/2002)

Auch eine Art mit Mitbewerbern umzugehen, bei denen man den Technologievergleich scheut... ;-)

November 2003 Neuer OGC Raster-Standard "Web Coverage Service" verfügbar nach oben

Auf seinem letzten Treffen in Segovia hat das Open GIS Consortium (OGC) seiner Familie von Geoservice-Standards einen neue wichtige Komponente hinzugefügt. Der in Segovia verabschiedete Web Coverage Service 1.0.0 (WCS; OGC-Dokument Nr. 03-065r6) normiert den Zugriff auf große, multidimensionale Rasterarchive. (Prinzipiell ist der Begriff "Coverage" weiter gefasst, jedoch fokussiert WCS derzeit auf Raster.)

Ein WCS-Request liefert die selektierten Rasterdaten zusammen mit detaillierten Beschreibungen, erlaubt komplexe Anfragen und liefert die Daten mit ihrer ursprünglichen Semantik, also bereit zur Weiterverarbeitung. Damit steht WCS neben den "Geschwisterstandards" Web Feature Service (WFS) und Web Map Service (WMS): WFS unterstützt Retrieval auf Vektorgeometrie, WCS hingegen auf Rastern; beide erlauben clientseitig die semantik-gerechte Weiterverarbeitung. WMS hingegen kombiniert Vektor- und Rasterdaten zu einem statischen Kartenbild und ist damit spezialisiert auf die graphische Darstellung, etwa zur Beauskunftung.

Eine Reihe der besten Experten weltweit haben lange und hart am WCS gearbeitet", kommentiert Dr. Peter Baumann. "Es war ein großer Gewinn, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen." Bereits früher hatte die DLR mit einer Implementierung des Prototyp-Standards WCS 0.7 auf Basis von rasdaman einen wichtigen Diskussionsbeitrag geliefert. Dieser Service ist der weltweit erste, der vollen 3D-Zugriff auf multitemporale AVHRR-Satellitendaten in einer Datenbank erlaubt.

Erste Zeichen deuten bereits auf eine engagierte Aufnahme durch die Hersteller. Auch für den rasdaman-Server ist geplant, eine WCS-Schnittstelle anzubieten. Nochmals Dr. Baumann: "Ziel ist, eine möglichst große Bandbreite von WCS-kompatiblen Clients und Servern erhalten, damit Geodaten-Anbieter ihr Angebot optimal konfigurieren können. Monolithische proprietäre Software ist ganz klar der Dinosaurier der GIS-Welt - Gegenwart und Zukunft gehört den bedarfsorientiert zusammengeschalteten, offenen Best-of-Breed-Komponenten."

29./30. Oktober 2003 InGeoForum-Workshop: GI(S) im Katastrophen- und Notfallmanagement nach oben
Schnell und richtig reagieren in Notfallsituationen hilft Menschenleben retten. Am 29. und 30. Oktober kann man sich in Darmstadt über den neuesten Stand der Geo-Technologien im Katastrophen- und Notfallmanagement kompakt informieren. Organisiert wird dieser Workshop vom InGeoForum.
InGeoForum versteht sich als Informations- und Kooperationsforum zwischen Anbietern und Nutzern von Geodaten, Geo-Informations- systemen (GIS) und Dienstleistungen. Das grundlegende Ziel des InGeoForum besteht darin, den Geodatenmarkt zu unterstützen und den Aufbau einer nationalen Infrastruktur für Geodaten zu fördern.

August 2003 neue rasdaman-Version: Kartenimport/export-Dienste verbessert nach oben
Die soeben freigegebene neue Version von rasdaman enthält signifikante Verbesserungen im Bereich Kartendefinition, -import und Dienstesteuerung.
Die Importwerkzeuge wurden komplett überarbeitet und mit neuer Struktur versehen; zu den neuen Features zählen automatische Typerkennung, Homogenisierung der Parameter über alle Werkzeuge hinweg, einheitlich strukturierte Fehlermeldungen, etc. Mit den beiden Werkzeugen initgeo und importgeo lassen sich nunmehr Rasterkarten mit nur zwei Kommandos online bringen. Zusätzliche wurden Dämonen entwickelt, welche Import und Export vollständig automatisieren: Festgelegte Verzeichnisse werden permanent überwacht, um alle ankommenden Bilder sofort zu importieren. Automatisch aktualisierte HTML-Seiten geben jederzeit Aufschluss über den aktuellen Auftragszustand.
Die neue Version ist ab sofort über die bekannten Kanäle beziehbar.

Juli 2003 rasdaman von US-Behörde NIMA als Top-Tool eingestuft nach oben
Im Projekt AILT Pathfinder (AILT = Airborne Information Library Tools) erstellt die US-Behörde NIMA (National Imagery and Mapping Agency) derzeit eine aufwendige Marktuntersuchung zu Servertechnologie für grosse Luft/Satellitenbilddaten.
Nachdem rasdaman in der Vorausscheidung in die Top10 eingereiht wurde, fand am 29. Juli auf dem Gelände von Northrop-Grumman bei Washington, D.C. als letzte Stufe die eingehende technische Prüfung statt. Spezialisten aus den Bereichen GIS, Bildverarbeitung, Human-Computer-Interfaces und Software untersuchten rasdaman eingehend hands-on. Das endgültige Ergebnis wird erst im Herbst freigegeben, jedoch stellte sich bereits während der Tests heraus, dass die Bewertung durchweg äußerst positiv war.
Damit wird die führende Rolle von rasdaman durch eine der weltweit wichtigsten Institutionen bestätigt.

Juli 2003 Landratsamt Glauchau wählt rasdaman nach oben
Das Landratsamt Glauchau beschafft rasdaman zur Luftbilddatenhaltung, mit einer Perspektive auch für weitere Rasterkarten. Entscheidend waren der enorm günstige Preis, die Leistungsfähigkeit und insbesondere die Verfügbarkeit von rasdaman auf dem Datenbanksystem IBM DB2, welches in Glauchau seit langem erfolgreich eingesetzt wird.
Der Auftrag ging an GeoNet GmbH in Bottrop, einen langjährigen Geschäftspartner. GeoNet übernimmt die Generalunternehmerschaft in Zusammenarbeit mit rasdaman GmbH.

Juli 2003 rasdaman wird IBM-Partner nach oben
rasdaman unterstützt seit Jahren bereits die IBM-Datenbank-Plattformen DB2 und Informix. Beispielsweise ist auf Basis von rasdaman/DB2 eine Datenbank zur genetischen Simulation seit 2001 im Internet zugreifbar. Die Geschäftsbeziehungen zwischn IBM und rasdaman sind nicht neu - so wurde auf dem IBM GTIS/GFIS User Group Meeting EMEA in 2002 eine Präsentation rasdaman/DB2 von den Teilnehmern mit sehr grossem Interesse aufgenommen.
Um das Vorgehen zu bündeln und noch besser agieren zu können, wurde jetzt zwischen IBM und rasdaman GmbH eine formelle Partnerschaft abgeschlossen.

Juni 2003 neue rasdaman-Version: Java-Dienste verbessert nach oben
Die soeben freigegebene neue Version von rasdaman enthält signifikante Verbesserungen in den Java-Diensten und der Serversteuerung. Die Java-Schnittstelle, rasj, enthält jetzt einstellbare Protokollierung für die Kontrolle bei eigenentwickelten Anwendungen. Die Java-basierende OGC WMS-Schnittstelle, rasogc, wurde im Antwortzeitverhalten und der Flexibilität verbessert. Unter anderem erlaubt der WMS-artige Request ReloadCapabilities das dynamische Neuladen der Capabilities und kann so dynamisch generierte Karten unterstützen. Die Serversteuerung (rasmgr/rascontrol) gibt ausführlichere Berichte und Meldungen. Weiterhin wurde der Code in Stellen überarbeitet, die unter Umständen zu Beeinträchtigungen in der Interaktion führen konnten.
Die neue Version ist ab sofort über die bekannten Kanäle beziehbar.

Mai 2003 Rasdaman GmbH übernimmt Betreuung der rasdaman-Technologie nach oben

In eigener Sache: Kunden, Partnern und Interessierten an der Raster-Server-Technologie rasdaman ist das Unternehmen Active Knowledge GmbH bekannt. Nach einer Neupositionierung hat zwischenzeitlich rasdaman GmbH die Betreuung der Technologie übernommen. Geschäftsführer ist Dr. Peter Baumann, der Erfinder und Architekt von rasdaman.

Bereits mit dem Unternehmensnamen wollen wir unser volles Commitment zur rasdaman-Technologie unterstreichen“, erläutert er. „Dabei stehen Vertriebspartnerschaften auf Basis offener Standards künftig im Zentrum unserer Strategie.“ Partnerschaften sind vor allem vorgesehen mit Systemintegratoren und Unternehmen mit einem Portfolio im Bereich Geo-Server oder -Clients. Sie werden mit dem rasdaman-Toolkit in die Lage versetzt, performante und flexible Gesamtlösungen effizient und kostensparend anzubieten. Fünf derartige Partnerschaften existieren bereits, strategisch über Deutschland verteilt, und mehrere weitere sind in Verhandlung. Anfragen werden gerne entgegengenommen.

Mai 2003 Landesvermessung Thüringen entscheidet sich für rasdaman und WEGA nach oben

Als Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung für ein Rasterdaten-Archiv hat das Landesvermessungsamt Thüringen den Rasterserver rasdaman zusammen mit dem Beauskunftungs-Client WEGA-MARS ausgewählt.

Rasdaman speichert die Rasterdaten in einer Datenbank (hier: Oracle) und ermöglicht einen äusserst performanten Zugriff auch auf sehr grosse Datenmengen. Die grafische Visualisierung wird durch den WEGA-Client von M.O.S.S. realisiert. Der Vertriebspartner von rasdaman GmbH verfügt über langjähriges Know-how sowie Software für Import, Export und die Beauskunftung von Raster- und Vektordaten im Intra- und Internet.

In Thüringen besteht die Aufgabe in der Verwaltung von Digitalen Orthophotos (DOP) und Digitalen Topographischen Karten (DTK) in den verschiedenen Ma&Szlig;stäben entsprechend den AdV-Richtlinien. Komfortable Zugriffsmechanismen helfen dem Anwender bei der Suche nach Plannnamen oder Ortsbezug bis hin zu Strassen- und Hausnummern. Effektive und anwenderfreundliche Tools stehen für Import, Export und Navigation der Daten zur Verfügung und lassen somit genügend Spielraum, um den individuellen Anforderungen der Auftraggeber gerecht zu werden. Ein wichtiger Vorteil ist der Einsatz einer standardkonformen Schnittstelle nach dem Standard Web Map Server (WMS) des Open GIS Consortiums (OGC), in dem der Geschäftsführer der rasdaman GmbH, Dr. Peter Baumann, aktiv am Rasterstandard mitarbeitet.

Mai 2003 US-Behörde NIMA lädt rasdaman ein nach oben

Nach einem mehrmaligen Informationsaustausch hat die US-Behörde NIMA (National Imagery and Mapping Agency) als Ergebnis einer weltweiten Selektion rasdaman zusammen mit weiteren Kandidaten zur Präsentation eingeladen. Am 22.5. wird Dr. Peter Baumann, Geschäftsführer der rasdaman GmbH, Konzepte und Architektur von rasdaman in Ft. Belvoir nahe Washington, D.C. dem Expertengremium vorstellen. "Es ist eine Ehre für uns, in diesem Forum rasdaman präsentieren zu dürfen. Wir hoffen, dadurch noch mehr ins Bewusstsein der Rasterdaten-Anbieter zu rücken und die Technologieführerschaft von rasdaman zu dokumentieren."

Seit 1996 erfüllt NIMA den offiziellen Auftrag, zivile und militärische US-Behörden mit aktueller und genauer Geoinformation zu versorgen, insbesondere gewonnen durch Erdbeobachtung. Aufgabe des Pathfinder Teams innerhalb NIMA ist es, verfügbare Technologie für die Aufgaben der NIMA zu lokalisieren und zu bewerten. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf der Speicherung und Integration von Luftbildern, unter anderem in das National System for Geospatial Intelligence (NSGI).